Veröffentlicht am 2. Juli 2018

Weltallmission sponsored by sitronic

Die Teilnehmer der  ISS AG des Schickhardt-Gymnasiums Herrenberg sprechen mit Alexander Gerst auf der ISS

„Delta Papa Null India Sera Sera von Delta Lima Null India Lima,  do you copy“  (DPOISS von DLOIL bitte kommen)

Die Spannung steigt spürbar im voll technisierten, abgedunkelten Raum des Schickhardt-Gymnasiums in Herrenberg. Die Akteure dieses Weltall-Events sind gut erkennbar an ihren schwarzen Shirts, sponsored by sitronic. Der Countdown läuft. Es sind nur noch wenige Minuten bis zu diesem spannenden Moment, wenn die ISS-Raumfähre den Funkbereich der ISS AG betritt. Dann werden die 12 Schüler des Schickhardt-Gymnasiums über Funk den Kontakt zu Raumfahrer Alexander Gerst suchen, um ihm ihre vorbereiteten Fragen zu stellen.

Natürlich ist die Presse namhaft vertreten. Auch der SWR ist auf Sendung. Mit dessen freundlicher Genehmigung dürfen wir hier auf deren Bild- und Tonaufnahmen verweisen: BEITRAG

Die Vorteile eines Weltraumspaziergangs und besondere Momente der Freundschaft im All

Dieser besondere Moment, als sich nach spannungsgeladener Stille und mehreren Aufrufen der ISS, wie es beim Funken üblich ist, Alexander Gerst persönlich aus der Raumfähre zu Wort meldet. Laut und deutlich hörbar plaudert er für ca. 10 Minuten in gelassenem Ton mit den freudig aufgeregten Schülern.

Als unbeschreiblich schön beschreibt der Astronaut den Blick von oben auf die Erde. Er staunt immer wieder, wie schön diese auch von so weit oben aussieht.  Sogar Feuerwerke kann man von oben sehen, wie Blitze. Etwas ganz besonderes ist auch ein Spaziergang durchs Weltall im Raumanzug. Nur Luft zwischen der Erde und einem selbst.

Von der Idee Müll im Weltraum zu entsorgen hält er überhaupt nichts, besser wäre ja wohl Müll zu vermeiden, auch bei Weltraumflügen.

Nach fast exakt 10 Minuten beendet ein vor Glück fassungsloser Schüler mit den Worten „Over und out“ ganz offiziell den Funkkontakt. Die Begeisterung über das geglückte Experiment ist mit den Fingern zu greifen.

Einmal selbst ins Weltall fliegen – das ist der Traum

Die beiden Schüler Max und Sven stellen sich gerne für ein Interview mit sitronic zur Verfügung. Die überschäumende Freude ist ihnen noch gut anzumerken. „So eine Möglichkeit hat man vielleicht nur einmal im Leben!“ Ob sie selbst einmal in den Weltraum fliegen möchten? „Na klar – also ich denke, jeder von uns will das einmal“. Ein anderer Max aus der Gruppe weiß schon, dass er nach dem Abi Luft- und Raumfahrt studieren möchte. Es ist die Technik rund um die Raumfahrt, die ihn begeistert, weniger das Fliegen selbst. „Ich will lieber am Boden bleiben und alles über die Technik wissen die notwendig ist…“

Sponsor sitronic unterstützt technisches Engagement

Frau Wolf-Bredl (Leiterin Personal) und Herr Easterbrook (Leiter Vertrieb)  machten sich selbst ein Bild vor Ort und freuten sich darüber, so viele engagierte junge Menschen anzutreffen, die mit Leidenschaft und Herzblut an diesen technischen Themen arbeiten. Frau Wolf-Bredl stellt fest: „Es geht hier um die Jugend und es geht um Technik. Beides passt gut zu uns.“ Gerne hat sitronic die „ISS-AG“ des Schickhardt-Gymnasiums in Herrenberg als Sponsor unterstützt. Als innovatives Unternehmen sucht sitronic schon immer den guten Kontakt zu jungen Leuten, die sich für technische Themen interessieren.

So unterstützt sitronic ja auch das Aerospace Lab in Herrenberg und zeigt damit einmal mehr, wie sehr das Familienunternehmen an der individuellen Förderung junger Talente interessiert ist. Praktika, in denen sich junge Leute ein konkretes Bild der Arbeit machen können, sind bei sitronic ebenso selbstverständlich wie Ausbildungsplätze oder Ferienjobs.